archive dreibilder  one woman zapping biographies performance

90 min. plus one intermission

Bridge Markland wirft in ihrer Produktion 'in the box' ein subjektives Auge auf die Leben von Valeska Gert = "Valli, Anita Berber = "A.B.", Josef Stalin "Wissi der Große" und anderen. Die Künstlerin zappt in rasendem Tempo durch ihre Biographien und steckt sie "in die Kiste", eine 1x1 Meter Papp-Box die während jedes Abschnittes der Performance ihre Bedeutung wechselt. Einfache Requisiten und Objekte benutzend, spielt und tanzt sie im Sekundentakt zu einer genialen Soundtrack Collage aus Biografie Schnipseln und Populärmusik des 20. Jahrhundert. Das Interesse gilt nicht den historischen Details, sondern einer bestimmten Atmosphäre zur Umkreisung der ausgewählten Personen.


Sprachen: Deutsch/Englisch
"Wissi der Große" im 2. Teil: Deutsch/Englisch/Russisch


Medienecho:
"Bridge Markland heißt das neue Feuerwerk am Theaterhimmel... Mittels Zapping geht es aus einer Kiste mit Guckloch heraus... und wir erleben das... für unmöglich gehaltene Kunststück des Schocks, der Provokation – nicht durch die Obszönität des nackten Körpers, sondern durch seine Unschuld, Verletzbarkeit, Schönheit." 
Arna Vogel, Neues Deutschland, Berlin, November 1998

"Zapp, zappparadapp zappt die Tonspur zwischen Englisch und  Deutsch, Gedichten, Biographischem und Musikfetzen – Marlene, Beastie Boys, Zappa, Abba und die anderen. Dieser anschwellende Boxengesang gebiert drei Lebensgeschichten... Die Marklandschen Metamorphosen – Wow!"
Julian Hanisch, Der Tagesspiegel, Berlin, November 1998

„Wahnwitz mit Wortwitz in und aus der Kiste/box heraus gespielt. Dies gelingt der Verwandlungskünstlerin mit minimalistischen Mitteln, sprich box als Bühnendeko, so gut, dass man sich ob der vielen Charaktere „on stage“ kaum in einer „Ein-Frau-Show“ wähnt.“
Astrid Sauer, Siegessäule, Berlin, Dezember 1998

„Berlin`s kultigster Undergroundstar...
Bridge Markland’s one woman shows sind immer Garant für schräge, aber auch tiefsinnige Performancekunst..
Miss Markland gibt vollen und überaus freizügigen Körpereinsatz...
Wer ist diese Frau und was will sie mit ihrem Spiel aus Liebe, Haß, Sex und Tod wirklich sagen.
In jedem Fall ist Bridge eine der umstrittensten Showpersönlichkeiten seit Harald Juhnke...
Wer mit dieser Frau auf Tuchfühlung gehen möchte und keine Angst vor Zungenspiel hat, sollte sich diese Show ansehen. Denn wer weiß, vielleicht sitzt Bridge ja auch bald auf ihrem Schoß...“
Wolfgang Schreyer, TVB – Fernsehen aus Berlin, Januar 1999


Auftritte:

Deutschland:
Berlin: Sophiensaele, „BriPi“, „A.B.“,  „Valli“, 1998
Ballhaus Naunynstraße, 1999
Dresden: Tanzherbst, 1999
go drag! Festival, 2002
HAU 2,3 100° Berlin Festival, 2004 + 05
Münster, Tanzwochen, „BriPi“ + „A.B.“, 2002
Potsdam, fabrik, 2004, „Wissi the great“
Hannover, Eisfabrik – 3. Festival der Frauen, 2004

Frankreich:
Doaui, L'Hippodrome, Panorama Allemand, 1999
Uzés, Festival de la Nouvelle Danse, 2000
Dunkerque, It’s Queer Festival, „BriPi“ + „A.B.“,  2005

Österreich:
Wien: Wien ist andersrum Festival, 2004