02 raeuber titelBridge Markland macht aus Schillers Sturm und Drang Drama "Die Räuber" eine rasante Ein-Frau+Puppen-Voll-Playback-Show.

Schillers Räuber für die Generation Popmusik

buchbar auf deutsch (90 min) oder englisch (94 min)


Auflehnung, Neid, Liebe, Starrsinn, Heldenwahn und Verzweiflung sind der Stoff des Dramas.

Schillers heftige Sprache verstärkt Markland mit 155 Song-Einspielungen, Film-Musiken und -Zitaten. Das geht von Wagners Walkürenritt bis zu Lady Gagas "Pokerface", vom Morricone-Hit "Spiel mir das Lied vom Tod" bis zur Titelmusik der TV Soap "Verbotene Liebe", Schillers Texte kommen aus dem Off, gesprochen von den Schauspielern Dieter Landuris, Friedhelm Ptok, dem Berliner Chansonsänger Boris Steinberg und vielen anderen.

Der alte Graf von Moor vergöttert seinen hübschen Sohn Karl. Franz, der jüngere Sohn, sinnt auf Rache. Er will das Erbe an sich bringen: "Alles um mich her ausrotten, was mich einschränkt, dass ich nicht Herr bin." Rammstein röhrt dazu "Ich will jeden Herzschlag kontrollieren". Mit einem gefälschten Brief schwärzt er Karl beim Vater an. "It's Tragedy" ahnen die Bee Gees. Mit "Please Mr. Postman look and see if there is a letter for me" von den Carpenters wartet Karl in Leipzig auf Post vom Vater. Stattdessen kommt ein Brief des Bruders: "Du sollst hingehen, lässt dir der Vater sagen, wohin dich deine Schandthaten führen." Er solle sich "keine Hoffnung machen". Die Toten Hosen trösten: "Nur keine Panik, so schlimm wird es nicht! Mehr als deinen Kopf reißt man dir nicht weg!". Aus Verzweiflung gründet Karl eine Räuberbande. "Räuber und Mörder! - So wahr meine Seele lebt, ich bin euer Hauptmann!" ruft Karl und Peter Fox ergänzt: "Ich bin die Abrissbirne für die d-d-d-deutsche Szene." So nimmt das Drama seinen Lauf.

  • räuber in the box - Räuber Moor / Karl von Moor. Foto: Justus Harris
  • räuber in the box - Franz von Moor. Foto: Justus Harris
  • räuber in the box - Amalia. Foto: Justus Harris
  • räuber in the box - Franz von Moor. Foto: Axel Nickolaus
  • Karl von Moor. Foto: Axel Nickolaus

 


Mitwirkende, Sprecher, Puppen, Musik


Regie: Bridge Markland + Heike Gäßler
Soundtrack Konzept:
Bridge Markland, Sounddesign: Jurij Panfilowitsch

Stimmen: Frank Zimmermann (Franz von Moor) , Markus von Lingen (Karl von Moor), Friedhelm Ptok (Der alte Graf von Moor), Beate Maria Schulz (Amalia), Dieter Landuris (Spiegelberg), Christian Schaefer (Hermann), Sigurd Bemme (Daniel), Patrick O’Beirne (Razmann), Mathis Köllmann (Roller), Teo Vadersen (Schweizer), Wolf Nachbauer (Schwarz), Andreas Knud Hoppe (Grimm), Christoph Fortmann (Pastor Moser), Boris Steinberg (Pater), Jurij Panfilowitsch (Schufterle)

Bridge Markland spielt folgende Rollen: Franz von Moor, Karl von Moor, Der alte Graf von Moor, Amalia, Hermann, Daniel, Roller, Spiegelberg, Pater

Mit Musik von: Die Puhdys, Lady Gaga, Die Toten Hosen, Richard Wagner, Tim Bendzko, Whitney Houston, Rammstein, Franz Schubert, D.A.F., Gotye, Led Zeppelin, Die Ärzte, Céline Dion, In Extremo, Einstürzende Neubauten, Andrew Lloyd Webber, Faithless, Richard Wagner, Metallica, Amy Winehouse, Zarah Leander, Lorne Greene, Ennio Morricone (Spiel mir das Lied vom Tod u.v.a.), Heino, Public Enemy, Mariah Carey, Bloodhound Gang, Diamanda Galás, Johann Strauss, Jan Delay, Hildegard Knef, Jeff Buckley, Subway to Sally, Prince Buster, David Bowie, The Beatles, Elmer Bernstein / Die glorreichen Sieben, The Carpenters, Radiohead, Ina Deter, Barrington Levy, Bee Gees, MIA., Johnny Cash, Charlie Chaplin / Der große Diktator, Katja Ebstein, Simon & Garfunkel, Scooter, Human League, Brenda Lee, Peter Maffay, Elvis Presley, Krzysztof Penderecki, Songs aus den TV Serien: Dallas, Schwarzwaldklinik + Verbotene Liebe, und vielen anderen

Danke! Die Premiere dieser Produktion wurde durch die Rudolf Augstein Stiftung gefördert.


Preis


2. Preis beim Monospektakel V - Theater Reutlingen / Die Tonne, 2015

Jurybegründung: Auf den zweiten Platz stellte die Jury »räuber in the box« von Bridge Markland, das spritzig und poppig einen Klassiker vergegenwärtigte, wie man ihn nicht unbedingt aus der Schullektüre in Erinnerung habe. Dazu beeindruckten die exakt ausgefeilte Mimik und die raschen Wechsel. Das ganze Stück habe »Lust auf mehr« gemacht und geradezu »entzückt«.


Presse


"Ist das Pop-Theater oder Theater-Pop? Egal. In jedem Falle ist es eine der rasantesten und unterhaltsamsten Vollplayback-Shows mit gleichzeitigem Bildungsauftrag. Und, noch wichtiger: eine, die mit deutscher Klassik jugendliche Zuschauer zu begeistern weiß."
Gabi Gies, NRZ, 14.6.2013

"In dieser Version von Schillers "Räuber" muss Karl von Moor erst einmal "die Welt retten". Und dazu checkt Tim Bendzko musikalisch noch schnell seine 148 Mails. Das, was Bridge Markland im Adolfinum auf die Bühne bringt, kann man fast nur als "abgefahren" bezeichnen. In ihrem Stück "Räuber in the Box" erzählt die in Berlin lebende Künstlerin das Sturm- und Drang-Drama um die Brüder Karl und Franz von Moor gleichzeitig als wildes Puppenspiel, Voll-Playback-Show, Pantomime, Schauspiel und als Parforce-Ritt durch die Musikgeschichte. ..."
Anja Katzke, Rheinische Post, 14.06.2013

"...zumal Markland die Figuren mimisch und gestisch mit großem Geschick als prägnante Typen in den Raum stellt – leicht karikiert, aber nie unglaubwürdig. Vor allem ihr Bösewicht Franz von Moor ist herrlich, da zuckt die Bosheit in jeder Faser! ..."
Armin Knauer, Reutlinger General Anzeiger, 26.1.2015

"...Bridge Markland ist Spieler und Akteur, fieser Typ und zarte Frau. Sie schreitet und posiert, barmt und wütet sich durch Schillers Drama. Sie spielt Kino, TV-Soap, Musical und große Oper."
Ruth Bender, Kieler Nachrichten, 14.11.2012 (mit freundlicher Genehmigung)

"... wenn Markland als Karl spricht, setzt sie eine ernste Miene auf, die keinen Zweifel zulässt: Es geht um Leben oder Tod. Spielt sie den Franz, verzieht sich ihr Gesicht zur fiesen Grimasse. Spielt sie Amalia, verdreht sie die Augen und lässt Franz pure Abscheu spüren. Bridge Markland vollzieht, wofür sie seit Jahren bekannt ist: Geschlechtsverwandlungen im Sekundentakt. ..."
Katrin Gottschalk, Tagesspiegel, 19.6.2012 (mit freundlicher Genehmigung)

"...Beeindruckend, wie rasant Bridge Markland zwischen ihrem eigenen Spiel und dem der Puppen wechselt. Originell auch die Ton-Kollage aus 157 Musikzitaten, die den Text selbst in den melodramatischsten Momenten ironisch kommentieren. Gründlicher als mit dieser Pop-Version kann man das 231 Jahre alte Stück nicht entstauben. "
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 12.6.2012 (mit freundlicher Genehmigung)


Auftritte


räuber in the box
- Stadtbad Steglitz, Berlin, 2012
- Internationales Monodrama Festival - Thespis, Kiel, 2012
- Goethe Institut San Francisco, USA, 2013
- Excelsior German Center, Oakland, Kalifornien, USA, 2013
- Theaterkapelle, Berlin, 2013
- Schlossplatztheater Köpenick, Berlin, 2013
- Penguin's Days - Kinder und Jugendtheaterfestival, Schlosstheater Moers, 2013
- Goethe Institut Montréal, Kanada, 2014
- Bürgerhaus Stollwerck, Köln, 2014
- Kunsthaus Davidu, Kalkar/Appeldorn, 2014
- St. Spiritus, Greifswald, 2014
- Goethe Institut Toronto, Kanada, 2014
- Monospektakel V, Theater Reutlingen / Die Tonne, 2015
- Weltecho, Chemnitz, 2015
- Brotfabrik, Berlin, 2015 + 2016
- Yale University, New Haven, Connecticut, USA, 2016
- Brown University, Providence, Rhode Island, USA, 2016
- Brotfabrik, Berlin - Weißensee, 16.-18. Feb. 2017
- Theater O-TonArt, Berlin - Schöneberg, 5. März 2017
- Bürgerhaus Stollwerck, Köln, 16.3.2017
- Context e.V., Kalkar/Appeldorn, 17.3.2017

     

robbers in the box (Englisch)
- English Theatre Berlin, 2013
- Middlebury College, Vermont, USA, 2013
- zu Gast bei - Out of Berlin, Theaterkapelle, Berlin, 2013
- California State University Long Beach, USA, 2014
- Dickinson College, Carlisle, Pennsylvania, USA, 2016

 

räuber in the box


    

  • "...ihr Bösewicht Franz von Moor ist herrlich, da zuckt die Bosheit in jeder Faser!"
    Reutlinger General Anzeiger, Armin Knauer
  • "Gründlicher als mit dieser Pop-Version kann man das 231 Jahre alte Stück nicht entstauben"
    . Berliner Morgenpost, Ulrike Borowczyk
  • "...eine der rasantesten und unterhaltsamsten Vollplayback-Shows mit gleichzeitigem Bildungsauftrag "
    NRZ, Gabi Gies
  • "ein vergnügliches Einfrauenweltverwirbelungsspiel"
    zitty, Tom Mustroph
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